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Die katalonische ANSAGE an Champagner

Cava: Das steckt hinter Kataloniens Aushängeschild

Meist wird Cava aus drei wei­ßen Reb­sor­ten gekel­tert. Die Maca­beo, die auch als Maca­beu oder Viura bekannt ist, ver­leiht dem Schaum­wein sei­ne typi­schen Aprikosen- und Bee­ren­aro­men sowie flo­ra­le Noten. Die Xarel-lo gibt Säu­re und die Parellada-Rebe steu­ert fri­sche Apfel-, Quitten- und Zitrus­no­ten bei. So erhält der Spa­ni­er sei­ne pri­ckeln­de Sprit­zig­keit. Je wär­mer es im Jahr der Lese war, des­to aus­ge­präg­ter sind übri­gens die Apri­ko­sen­aro­men, bei küh­le­ren Jahr­gän­gen tritt eher die Quit­te her­vor. Außer­dem hängt der Geschmack natür­lich von wei­te­ren Fak­to­ren ab, wie dem Alko­hol­ge­halt und dem Rest­zu­cker­ge­halt, für den es die fol­gen­den Kate­go­ri­en gibt:

  • Brut zero: ohne Zucker
  • Brut natu­re: 0 bis 3 Gramm Zucker pro Liter (ohne Zucker­zu­satz)
  • Extra brut: 0 bis 6 Gramm Zucker pro Liter
  • Brut: 0 bis 12 Gramm Zucker pro Liter
  • Extra sec­co: 12 bis 17 Gramm Zucker pro Liter
  • Sec­co: 17 bis 32 Gramm Semi-secco: 32 bis 50 Gramm Zucker pro Liter
  • Dul­ce: mehr als 50 Gramm Zucker pro Liter

Dazu schmeckt er am besten

Die fri­schen, fruch­ti­gen Zitrus­no­ten des Cava machen ihn zum idea­len Beglei­ter für alle Arten von Fisch, Mee­res­früch­te und leich­ten Som­mer­sa­la­ten. Auch zu Fisch­sup­pe (wie Bouil­la­baisse) oder als Apé­ri­tif und zu klei­nen Vor­spei­sen und Appe­tit­häpp­chen passt er her­vor­ra­gend.

Wir empfehlen…

…zum Edel-Barbecue mit gegrill­tem Fisch: Cava Codor­niu Rei­na Maria Cris­ti­na

…als Geschenk für den Schwie­ger­va­ter (denn die­ser Trop­fen ist beson­ders beliebt bei Män­nern): Casa Rojo Cava Mol­to Neg­re

…für das nächs­te Pick­nick: Segu­ra Viu­das Cava Brut Reser­va Pic­co­lo

…für einen unver­gess­li­chen Abend mit den Mädels: Cava Anna de Codor­niu Rosé

So gut ist Cava...

…bezie­hungs­wei­se so gereift: Der Sekt wird in drei Qua­li­täts­stu­fen pro­du­ziert und ent­spre­chend eti­ket­tiert. Schon der ein­fa­che Cava reift min­des­tens neun Mona­te, ein Cava Reser­va wenigs­tens 15 Mona­te und der Gran Reser­va sogar min­des­tens 30 Mona­te bevor er ver­kauft wird.

Spanien vs. Frankreich: Wie der Champagner dem Cava den Namen stahl

Ursprüng­lich wur­de Cava nach sei­nem fran­zö­si­schen Bru­der benannt und als „Cham­pán“ oder „Xam­pán“ bezeich­net. Als 1986 Spa­ni­en der Euro­päi­schen Uni­on bei­trat, bestand Frank­reich jedoch auf einer Namens­än­de­rung des Pro­dukts. So hieß er fort­an schlicht Cava nach den Kel­lern, in denen er reift.

Im Unter­schied zu den spa­ni­schen Bodega-Weinen („bode­ga“ bezeich­net ein eben­erdi­ges Gebäu­de), die ober­ir­disch gela­gert wer­den, liegt ein Cava unter­ir­disch auf der Hefe. Die küh­len Tem­pe­ra­tu­ren unter­stüt­zen den Rei­fungs­pro­zess der Schaum­wei­ne näm­lich beson­ders gut.

Die Cava-Kriterien

Sie wol­len es ganz genau wis­sen? Der spa­ni­sche Schaum­wein ist als „Deno­mi­nación de Ori­gen Cava“ geschützt, also als Qua­li­täts­be­zeich­nung. Im Gegen­satz zur geschütz­ten Her­kunfts­be­zeich­nung wird damit nicht die ört­li­che Her­kunft des Weins fest­ge­legt, son­dern die Pro­duk­ti­ons­vor­schrif­ten, die schon bei der Kul­ti­vie­rung der Reben begin­nen. Das sind die stren­gen Vor­schrif­ten, unter denen ein Cava pro­du­ziert wer­den muss:

Zugelassene Rebsorten

Ins­ge­samt sind neun Reb­sor­ten zur Cava-Herstellung zuge­las­sen. Die drei oben erwähn­ten Sor­ten (Xarel-lo, Maca­beo, Parella­da) auch noch Char­don­nay und Mal­va­sia sowie die roten Reb­sor­ten Gar­na­t­xa, Monast­rell, Tre­pat und Pinot Noir.

Zugelassene Orte

Cava D.O. ist zwar kei­ne geschütz­te Her­kunfts­be­zeich­nung, den­noch haben ledig­lich 270 Wein­gü­ter in 159 Orten Spa­ni­ens die Erlaub­nis den Schaum­wein her­zu­stel­len. Der größ­te Teil der Pro­duk­ti­ons­stät­ten befin­det sich im kata­lo­ni­schen Pene­dès mit der „Cava-Hauptstadt“ Sant Sad­urní d´Anoia.

Druck, Alkohol- und Säuregehalt

Der Grund­wein für den Cava muss einen Alko­hol­ge­halt von 9,5 bis 11,5 Pro­zent haben. Für den  fer­ti­gen Cava gilt dann ein Alko­hol­ge­halt von min­des­tens 10,8 Pro­zent und höchs­tens 12,8 Pro­zent sowie einen Säu­re­ge­halt von min­des­tens 5,5 Gramm pro Liter. Zudem müs­sen bei 20 °C min­des­tens 3,5 bar Druck auf der Fla­sche sein.

Wei­te­re Vor­ga­ben bezie­hen sich z. B. auf die Pflan­zen­dich­te sowie den Ertrag in Kilo­gramm pro Hekt­ar Reb­flä­che. Somit wird gewähr­leis­tet, dass nur qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und aro­ma­ti­sche Trau­ben auch ihren Weg in den Cava fin­den.

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